Wie angekündigt werde ich euch immer wieder ein paar meiner neuesten Bilder zeigen. Damit dies für euch einen Mehrwert mitbringt, werde ich immer auch die genutzten Kameraeinstellungen und das Equipment erläutern und ein paar Worte zur Entstehung dazu sagen. In erster Linie soll es euch aber aufzeigen, wie es bei mir fototechnisch gerade so läuft und natürlich auch, wie ich mich entwickle und ob ich Fortschritte mache. Schliesslich ist es ja mein Ziel, immer bessere Bilder zu schiessen!

Als erstes in dieser Reihe zeige ich euch ein paar Bilder, die an einem kitschigen Sonnenuntergang im letzten Februar entstanden sind. Eigentlich wollte ich an dem Abend einen Kiesstrand mit möglichst farbigen Wolken einfangen. Leider (oder zum Glück) war mein Fotospot am unteren Ende des Thunersees durch einen Trupp Schwäne belegt, so dass ich mich etwas waghalsig einer Mauer entlang hangelnd einen neuen Standort für mein Stativ zu suchen.

Nikon D7200 mit Tamron 17-50 f2.8: ISO 100, 17mm, f16, 4 S.

Der Platz war erstklassig. Die Steine im Vordergrund bieten einen wundervollen Vordergrund und die Lichtstimmung war fantastisch. Das wahre Potential der Bilder erkannte ich jedoch erst zu Hause am Rechner. Als ich die Bilder auf dem Display kontrollierte, wirkte alles noch recht unscheinbar. Zu Hause zeigte sich aber mal wieder, das Fotos in RAW einen deutlichen Vorteil gegenüber JPG haben. Ich konnte die Sonnenuntergangsstimmung mit den pinken Wolken richtig schön hervorheben.

Ich fotografierte übrigends im A (Zeitautomatik) Kameramodus, so musste ich nicht dauernd mit der Belichtungszeit herumexperimentieren.

Nikon D7200 mit Tamron 17-50 f2.8: ISO 100, 31mm, f16, 3 S.

Der Abend war jedoch noch nicht gelaufen mit dieser Lichtstimmung. Später als sich die blaue Stunde anmeldete, wurde alles rund um den See erneut in fantastisches Licht gehüllt. Dieses Mal jedoch komplett anders und trotzdem faszinierend.

Nikon D7200 mit Tamron 17-50 f2.8: ISO 100, 50mm, F16, 13 S.

Für mich persönlich war dies eines der bisherigen Highlights im 2017 und einer der Momente weshalb man auch in der grössten Kälte loszieht, um ein atemberaubendes Bild einzufangen.